Schülerpraktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei - Bericht von Lino Puder

Im Rahmen eines Schülerpraktikums soll den Praktikanten ein Überblick über den Berufsalltag in dem gewählten Betrieb gewährt werden. In einer Rechtsanwaltskanzlei ist dieses aus Gründen der Geheimhaltung und des Datenschutzes nur begrenzt möglich. Es gilt den Spagat zu schaffen. Auf der einen Seite soll dem Schüler ein möglichst realistischer Einblick in die Tätigkeit einer Rechtsanwaltskanzlei gewährt werden. Andererseits sind Mandanteninteressen an einer Geheimhaltung wie auch Betroffeneninteressen am Datenschutz unbedingt und ohne Einschränkungen zu wahren. Bereits aus diesem Grunde ist die vorsorgliche Einholung einer Erklärung zur Verschwiegenheit und Wahrung der Vertraulichkeit unerlässlich. Da die Schüler in der Regel noch nicht volljährig sind, bedarf es hierzu der Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Sensible Daten und Informationen sollten dem Schüler trotz Verschwiegenheitserklärung nicht zugänglich gemacht werden. Nachfolgend berichtet der Schülerpraktikant Lino Puder über seine Erfahrungen aus einem dreiwöchigen Praktikum.

Deshalb habe ich mir ein Praktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei für IT-Recht herausgesucht

Ich habe mir das Praktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei für IT-Recht ausgesucht, weil mich der Beruf als Jurist bzw. Rechtsanwalt interessiert. Jedoch interessiere ich mich auch für Berufe, die Richtung Zukunft und dem damit verbundenen Internet gehen. Besonders interessieren mich die damit verbundenen Themen wie Datenschutzrecht und der Gewerbliche Rechtsschutz. Aufgrund dessen habe ich mir gezielt einen Beruf herausgesucht, der all diese Themen vereint.

Diese Aufgaben gab es in der Kanzlei zu machen

Meine Aufgaben in der Kanzlei waren sehr vielfältig, sodass es jeden Tag etwas Neues zu tun gabt. Sie gingen von normalen Praktikantentätigkeiten wie Kaffee kochen oder Akten heraussuchen bis zu juristischen Tätigkeiten wie AGB oder die Rechtslage zu Werbeaussagen prüfen. Eine andere besondere Aufgabe war es, in einem Geschäftsgespräch Protokoll zu führen. Diese und viele andere Aufgaben gaben mir als Praktikanten einen guten Überblick über den Beruf.

So hat mich das Praktikum weitergebracht

Das Praktikum hat mich insofern weitergebracht, dass ich nun einen Plan habe, was ich später arbeiten oder studieren möchte, insbesondere auf welche Fachrichtung ich mich beschränken möchte. Außerdem macht es sich gut, ein solches dreiwöchiges Praktikum auf seinem Lebenslauf zu verzeichnen, was einem in der Zukunft weiter helfen kann.

Dass war für mich eine Besonderheit in der Kanzlei

Eine der Besonderheiten als Praktikant in der Kanzlei Tröber war, dass freundliche Arbeitsklima, welches mir geholfen hat, mich schnell einzuleben. Ebenfalls hat es geholfen, einen wirklichen Einblick in den Alltag der Kanzlei zubekommen. Eine weitere Besonderheit an der Kanzlei war, dass einem als Praktikant viel Wertschätzung und Vertrauen entgegen gebracht wird.

Eine andere Besonderheit ist, dass einem als Praktikanten immer wieder ein interessanter Tag geboten wird. Aufgrund dessen verliert man als Schüler nicht das Interesse, so wie es oft bei vielen anderen Unternehmen mit den Praktikanten passiert.

Das habe ich für meine Zukunft mitgenommen

Aus meinem Praktikum in der Rechtsanwaltskanzlei Tröber habe ich mitgenommen, dass das Arbeitsleben sehr unterschiedlich ist. Ebenfalls habe ich mitgenommen, dass man sich genauestens überlegen sollte, was man später arbeiten bzw. studieren möchte, weil eine falsche Wahl schlechte Auswirkungen auf das zukünftige Leben haben kann.

Fazit

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gefallen, vor allem durch einige Methoden von Seiten der Kanzlei bekommt man als Praktikant mehr als nur einen normalen Praktikantenüberblick, weshalb ich jedem ein Praktikum in einer solchen Fachkanzlei empfehlen würde.

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